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Tipps für mehr Mut
Wie man ängstlichen Kindern hilft
Von Anita Zulauf und Martina Schnelli
Einige Kinder fürchten sich vor vielen Dingen. Ob Ihr Kind fremdelt, Angst vor Hunden, der Dunkelheit, Bakterien, dem Dreimeterbrett, dem Kindergarten oder der Schule hat, hier sind die passenden Tipps!
Kinder haben Ängste. Das ist normal und gehört zur Entwicklung. Schliesslich warnt Angst vor einer möglichen Gefahr. Nur welche Gefahr ist wirklich gefährlich? Das muss ein Kind erst lernen. Mit der Hilfe der Eltern.
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Viele Babys und Kleinkinder mögen Fremde nicht. Ein guter Schutzmechanismus. Eigentlich. Doch da es sich an Grosi und Krippenleiterin gewöhnen sollte, führt man am besten eine neue Person nach der anderen ein. Nie zu viele aufs Mal.
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Angst vor Hunden erklärt: Wenn ein Hund auf ein Kind zuläuft, wirkt das etwa gleich, wie wenn eine Kuh auf einen Erwachsenen zustürmt. Also: Verständnis zeigen, Angst nicht herunterspielen. Vielleicht mit einem lieben Welpen positive Erfahrungen sammeln.
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Kinder haben viel Phantasie und geringe Physikkenntnisse. Da wird der Schatten schnell zur Hexe aus dem Märchen. Ein Nachtlicht beruhigt und vielleicht ein Schild malen: «Eintritt für Hexen und Monster verboten.» Hilft erstaunlich gut.
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Das Kind hat Angst vor Bakterien. Woran liegt das? Hat man selbst vielleicht zu oft gesagt: «Diese Grippe bringt mich noch um?» Ist man selbst hygienebesessen? Eventuell den Kinderarzt erklären lassen, wie wichtig Bakterien sind.
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Angst vor dem Dreimeterbrett, na und? Das Kind niemals «aus Spass» vom Beckenrand schubsen oder Enttäuschung zeigen. Das verleidet die Freude am Sport.
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Das Kind hat Angst vor Kindergarten und Schule? Nachfragen! Wird das Kind gemobbt? Das Gespräch mit der Lehrperson suchen.
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Das Kind hat diffuse Ängste? In der Buchhandlung gemeinsam Bilderbücher zum Thema ansehen. Werden die Ängste für das Kind zu belastend, sodass es nicht normal mit anderen Kindern spielen kann, sollte man überlegen, einen Kinderpsychologen um Rat zu fragen.
