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Hoch zu Tisch: Tischsitze im Test
Kids freuen sich, beim Essen endlich auf Augenhöhe zu sitzen. «wir eltern» hat fünf mobile Tischsitze getestet, die sowohl zu Hause, als auch unterwegs verwendbar sind.
Mit dem ersten eigenen Platz am Tisch fühlen sich die Kleinen fast schon wie die Grossen. Allerdings sollte ein Kind dafür schon gut allein sitzen können. Ein Baby schafft das ab ca. dem 8. Monat – dann, wenn Rücken-, Nacken- und Bauchmuskulatur stark genug sind, den kleinen Körper in aufrechter Haltung zu tragen.
Kinderhochstühle wie Tripp Trapp und Co. sind eine gute Langzeitinvestition. Wer aber knappe Platzverhältnisse hat oder für Ausflüge oder Reisen kein sperriges Möbelstück mitschleppen will, der ist mit mobilen Tischsitzen gut bedient. Aufbau und Transport sind oft ein Kinderspiel. Auf folgende Punkte ist dennoch zu achten:
- Kinder wollen sich bewegen, sie sollten im Kinderstuhl nicht daueraufbewahrt werden.
- «Hängt» das Kind zu sehr im Tischsitz, ist es entweder noch nicht sitzreif oder der Sitz ist zu gross. Vorübergehend Abhilfe schaffen seitlich platzierte Kissen.
- Bei stark ovalförmigen oder sehr schmalen Tischen oder Kochinsel-Frühstücksbars eignen sich auf einem Stuhl montierte Sitzerhöhungen besser als Tischsitze.
- Sitze nie über ein Tischtuch montieren.
- Bei am Stuhl montierten Modellen (Sack’n Seat und Babymoov) kann sich das Kind vom Tisch abstossen und rückwärts hinfallen. Stuhl mit Sitz an Wandseite stellen.
- Bei Tischsitzen nach der Montage kräftig auf die Rückenlehne drücken. Bleibt der Tisch fest stehen, droht keine Gefahr.
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